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Mit dem Röntgenstrahl ins 6. Jahrhundert

Im Dezember des vergangenen Jahres, bekamen wir im Werk 1 einen Besuch der besonderen Art.

Dr. Ursula Koch, wissenschaftliche Kuratorin und Archäologin, sowie der Mannheimer Restaurator des Reichs-Engelhorn Museums Peter Will, kamen mit besonderer Fracht nach Heilbronn.

Zwei Broschen, sogenannte Fibeln aus dem 7. Jahrhundert n. Chr. sollten in unserer Mikrofokus-Anlage untersucht werden. Mit der 40-fachen Vergrößerung und der Erstellung eines 3-Dimensionalen Bildes, konnten die Forscher erstmals bestimmte Positionen und deren Erhaltungszustand erkennen und bestimmen.

"Frühmittelalterliche Fibeln zu prüfen, ist für uns die Königsklasse", äußerte sich Karin U. Berg zu dem Besuch aus Mannheim mit der besonderen Fracht. Frau Berg ist einer der leitenden Mitarbeiterinnen der Abteilung für Sonderverfahren in unserem Hause und organisiert nicht nur die Prüfung von mittelalterlichen Fibeln, sondern auch im Auftrag anderer Kunsthändler zur Gewinnung von Indizien auf Fälschung bei Kunstwerken und Gemälden.

Die Fibel aus der Zeit der Merowinger gab in der Mikrofokus-Anlage immer mehr von ihrer Geschichte preis.  Die Wissenschaftler waren von den Möglichkeiten der Anlage und den Erkenntnissen die sie sammeln konnten begeistert.                
"Wir wollen die Museumsarbeit unterstützen", sagte Hans W. Berg, der geschäftsführende Gesellschafter der BMB.

Durch das Entgegenkommen der BMB konnten die Forscher neue Erkenntnisse über unsere Vorfahren einholen und so der Geschichte neues Leben einhauchen.

Wir freuen uns über hoffentlich noch weitere Besuche der Mannheimer Wissenschaftler im kommenden  Jahr, dann auch an unseren neuen innovativen Inline-CT Anlagen.