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Härteprüfung (HT)

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Anwendung

Die Härte eines Werkstoffes (zumeist Aluminiumbauteile) ist definiert als dessen Widerstand gegen das Eindringen eines (härteren) Körpers. Diese relativ allgemeine Definition lässt sehr unterschiedliche Verfahren und Prinzipien zu. Die mit verschiedenen Verfahren ermittelten Härtewerte sind folglich nicht oder nur unter Vorbehalten vergleichbar. Sollen Härteprüfergebnisse miteinander verglichen werden, so ist dies ohne Vergleichsmessung nur für dasselbe Prüfverfahren bei denselben Prüfparametern (Belastungsart, Art der Messung, Messgröße, Eindringkörpergeometrie, Eindringkörperwerkstoff, Größe der Belastung) möglich.

Verfahren

Die stationäre (klassische) Makrohärteprüfung nach Vickers, Rockwell und Brinell kann definitionsgemäß nur für elastisch-plastische oder elastisch-viskoplastische Werkstoffe verwendet werden. Bei diesen ist die Dehngrenze Rp kleiner als die Zugfestigkeit Rm, was zu irreversiblen Verformungen führt. Neben den zu den obigen Verfahren normkonformen Methoden (z. B. TIV) werden verschiedene Prinzipien für elastisch-plastische Werkstoffe und auch nur elastische (gummiartige) Werkstoffe, (z. B. Shore) verwendet.

Die Prüfung nach Brinell (DIN EN ISO 6506-1, wird durchgeführt mit einem Kugeldurchmesser von 1mm, 2,5mm und 5mm), Vickers (DIN EN ISO 6507-1) und Rockwell (DIN EN ISO 6508-1).

Vorteile

Geringe Anschaffungskosten sowie eine schnelle und unkomplizierte Durchführung, machen kurzfristige Ergebnisse möglich.