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Eindringprüfung (PT)

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Anwendung

Um haarfeine Risse auf der Oberfläche Ihres Bauteiles zu finden bis unter 1 µm Erkennbarkeit. Die Bauteilbeschaffenheit der Oberfläche sollte glatt, nicht porös oder saugfähig sein.

Verfahren

Durch das Aufbringen einer speziellen Flüssigkeit, die sich nach dem jeweilig abgestimmten Spühlvorgang, in die haarfeinen Risse einlagert, wird diese Fehlererkennbarkeit möglich gemacht. Unter UV-Licht sieht somit der ausgebildete Prüfer den vorhanden Riss.

Natürlich bieten wir Ihnen neben dem fluoreszierenden Eindringverfahren auch das Farbeindringverfahren an. Beide Verfahren (fluoreszierend und Farbeindringverfahren) können wir auch bei Ihnen vor Ort realisieren.
Mehrere Tauchanlagen gewährleisten bei diesem Verfahren das Potential für Serienteile. Zudem ist die BMB exklusiv zur Prüfung von Luftfahrt- und Rennsportteilen zugelassen.

Mit der Eindringprüfung können ausschließlich zur Oberfläche hin geöffnete Anzeigen detektiert werden. Treten besonders große Anzeigen (ab ca. 5mm) auf, bestehen verfahrensbedingte Einschränkungen in Bezug auf die Detektierbarkeit dieser Anzeigen unter UV-Licht. Diese können nur sicher mittels einer Sichtprüfung (VT) unter entsprechenden VT-Lichtbedingungen (kein UV-Licht) detektiert werden.
Darüber hinaus ist die Ermittlung einer Fehlertiefe im Rahmen einer Eindringprüfung (PT) oder Sichtprüfung (VT) verfahrenstechnisch generell nicht möglich.

Zur Klärung von sogenannten Scheinanzeigen, bieten wir Ihnen die Mikroskopie an.

Vorteile

Das Verfahren ist nicht ortsgebunden und kann zur Einzelteilprüfung schnell und flexibel angewendet werden.